Waffenrecht – politische Stellungnahmen

Eines unserer Mitglieder hat im Vorfeld zu den anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die jeweiligen Landtagsfraktionen der FDP sowie die Parteizentrale angeschrieben und um eine Stellungnahme zu dem Waffenrecht gebeten.
Die Antworten wurden von ihm zusammen gefasst und u.a. uns zur Verfügung gestellt.
An dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank.

Im Direktorium von prolegal e.V ist uns bewusst, das es gewisse Kreise auch unter unseren Mitgliedern gibt, die das für Parteiwerbung halten, sich aber gleichzeitig benachteiligt fühlen, weil “ihre” Partei keine Erwähnung findet.
Es ist müßig an dieser Stelle wieder die Gründe anzuführen, warum sich die übrigen in den Parlamenten vertretenen Parteien als Gesprächspartner zum Thema Waffenrecht disqualifiziert haben und das auch regelmäßig wiederholen.

Nachfolgend jetzt die Antworten aus den FDP-Landesfraktionen, der Landesverbände und der Parteizentrale:

Antwort der FDP Rheinland-Pfalz
(FDP Rheinland-Pfalz, Landesverband)

Haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage zum Schützensport und Waffenbesitz in
Deutschland. Sie können sicher sein, dass Ihre Interessen bei dem Thema bei den Freien Demokraten gut aufgehoben sind. Wir Freie Demokraten sehen die wichtige Rolle des Schützensport mit seinem Brauchtum gerade in ländliche Regionen.
Die Bundestagsfraktion der Freien Demokraten kürzlich einen Antrag zum Waffenbesitz
vorgelegt, in dem das Thema sachlich und evidenzbasiert behandelt wird. Denn richtige
Sicherheit erreichen wir durch effektive Durchsetzung der Rechtslage und nicht durch einen grundlosen Generalverdacht aller Waffenbesitzer in Deutschland.
Wir machen uns deshalb für ein liberales Waffenrecht stark, dass die notwendige Sicherheit schafft, aber gleichzeitig Sportschützinnen und Sportschützen die Ausübung ihrer Tätigkeiten ohne große Hürden ermöglicht.
Auf dieser Basis beantworte ich gerne ihre Fragen.

  1. Wie stehen Sie zum legalen Waffenbesitz und zum Schützensport?
    Wir Freien Demokraten setzen und für die Interessen von Sportschützinnen und Sportschützen und somit auch für ihr Recht auf legalen Waffenbesitz ein. Der Schützensport hat in vielen Regionen eine lange Tradition und ist fest in der lokalen Kultur verankert. Es gibt aus unserer Sicht keine Gründe, diese Kultur aufzubrechen – denn Sicherheitsrisiken entstehen nicht durch den legalen Waffenbesitz.
  2. Sind Sie der Ansicht, dass das Waffenrecht weiterhin verschärft werden sollte? Oder gibt es sogar Ideen zur Liberalisierung?
    Von Verschärfungen des Waffenrechts sollte abgesehen werden. Wir setzen uns
    stattdessen dafür ein, zusammen mit betroffenen Personen in der Gesellschaft eine Evaluation der jüngsten Reformen im Waffenrecht durchzuführen, die vor allem auf belastbaren statistischen Daten beruht. Generell sollten Änderungen im Waffenrecht, egal in welche Richtung, nur evidenzbasiert durchgeführt werden. Eine mögliche Vereinfachung des Waffenrechts sehen die Freien Demokraten zum Beispiel beim Abbau von Beschränkungen bei Magazinen für bereits auf ihre Zuverlässigkeit überprüften Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzer, wie die EU-Feuerwaffenrichtlinie es auch eigentlich vorsieht.
  3. Was halten Sie von den Verbotsplänen der Grünen?
    Die Verbotspläne aus dem Grundsatzprogramm der Grünen lehnen wir deutlich ab. Ähnlich wie wenn die Union nach mehr Überwachung schreit, fordern die Grünen hier eine Rechtsverschärfung für die innere Sicherheit in Deutschland, die aber durch eine einfache Umsetzung des bereits geltenden Rechts viel besser erreicht werden kann. Zur Stärkung der Sicherheit in Deutschland braucht es keine Verschärfungen beim legalen Waffenbesitz, sondern eine stärke Bekämpfung des illegalen Waffenhandels auf nationaler wie europäischer Ebene.
  4. Würden Sie sich auch im Bundesrat dafür einsetzen, dass ein solcher Verstoß nicht umgesetzt werden könnte? Dies könnte insbesondere mit einer starken FDP in den Landesparlamenten geschehen.
    Der derzeitige Antrag der Grünen als kleinste Fraktion im Bundestag wird wohl keine Mehrheit bekommen, sodass ein etwaiger Vorstoß in die Richtung in der nun auslaufenden Legislaturperiode des Bundestags wohl auch nicht mehr in den Bundesrat kommen wird.
    Ich hoffe, dass ich Ihnen mit den Ausführungen einen guten Überblick über die Position der Freien Demokraten zu Thema Waffenrecht verschaffen konnte. Wie bereits anfangs versprochen: Die Interessen der Schießsport werden von den Freien Demokraten in Rheinland-Pfalz und in ganz Deutschland ernstgenommen und verteidigt.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Raphael Wedemeyer

    P.S.: Wir setzen uns übrigens auch in Pandemiezeiten für die Bedürfnisse der Schützen ein. Die Kollegen im Bundestag haben die Forderung aufgestellt, die sonst notwendigen Trainingsnachweise für die wiederkehrende Regelüberprüfung auszusetzen, solange die Sportstätten wegen COVID-19 geschlossen bleiben.


Antwort der FDP Rheinland-Pfalz
(Christian Völker)

  1. Wie stehen Sie zum legalen Waffenbesitz und zum Schützensport?
    Gegen einen legalen Besitz und zum Zwecke des Schützensportes ist aus meiner Sicht nichts einzuwenden. Die FDP hat ja bereits 2019 sich gegen eine Verschärfung des Waffengesetzes ausgesprochen.
    www.tagesspiegel.de
  2. Sind Sie der Ansicht, dass das Waffenrecht weiterhin verschärft werden sollte? Oder gibt es sogar Ideen zur Liberalisierung?
    Das Waffengesetz ist aus meiner Sicht ausreichend. Die FDP setzt sich gegen eine Verschärfung des Waffengesetzes ein.
    FDP-Position zum Waffenrecht
  3. Was halten Sie von den Verbotsplänen der Grünen?
    Generell halte ich von Verboten nicht, wenn diese nicht zwingend notwendig sind. Hier haben wir ein funktionierendes und langjährig bewährtes Recht. Daher verstehe ich nicht, warum ein Verbot ausgesprochen werden soll. Man verbietet ja auch nicht Pfeil und Bogen bei den Bogenschützen.
    www.faz.de
  4. Würden Sie sich auch im Bundesrat dafür einsetzen, dass ein solcher Verstoß nicht umgesetzt werden könnte? Dies könnte insbesondere mit einer starken FDP in den Landesparlamenten geschehen.
    Wie bereits mehrfach oben geschrieben hat die FDP bereits in der Vergangenheit gegen eine Verschärfung des Waffenrechtes gestimmt bzw. sich ausgesprochen. Dies wird auch in den kommenden Legislaturperiode nicht anders sein.
    Bei Fragen einfach melden.

Viele Grüße
Christian Völker


Antwort der FDP Baden-Württemberg
(Dr. Hans-Ulrich Rülke)

Vielen Dank für Ihre Nachricht, auf die ich gerne antworte. Es freut mich zu hören, dass die Haltung der FDP zum Waffenrecht und dem Schützensport bei den Sportschützen auf Zustimmung stößt.
Gerne antworte ich daher auch auf Ihre Fragen im Einzelnen.

  1. Wie stehen Sie zum legalen Waffenbesitz und zum Schützensport?
    Schützenvereine sind ein wichtiges Kulturgut, dass aus dem Leben vieler Orte nicht wegzudenken ist. Im Ehrenamt leisten sie etwa großartige Jugendarbeit und erziehen junge Menschen frühzeitig zu einem verantwortungsvollen Umgang mit anderen Menschen und natürlich auch mit Waffen. Für uns ist klar, dass Waffenbesitz nicht zum Spielball einer Politik werden darf, die glaubt entscheiden zu dürfen, welche Hobbys „gut“ sind und welche nicht.
    Durch die geltenden Waffengesetze und deren Vollzug wird der Schützensport und das Ehrenamt im Schützenwesen unnötig behindert. Von der Umsetzung der waffenrechtlichen Vorstellungen der FDP würde das Schützenwesen daher profitieren.
  2. Sind Sie der Ansicht, dass das Waffenrecht weiterhin verschärft werden sollte? Oder gibt es sogar Ideen zur Liberalisierung?
    Die Bundestagsfraktion der FDP hat die letzten Verschärfungen des Waffengesetzes im vergangenen Herbst abgelehnt. Das begrüßen wir. Der Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen ging deutlich über die Vorgaben der europäischen Richtlinie hinaus.
    Diesen Aktionismus auf dem Rücken der rechtstreuen Waffenbesitzer lehnen wir ab und setzen uns für eine Rücknahme der Verschärfungen ein.
    Die Verschärfungen führten zudem zu völlig überflüssigen Belastungen für die Verwaltung. Unseren Berechnungen zufolge wird in Baden-Württemberg allein die nun zwingende Abfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung mit fast einer ganzen Planstelle zu Buche schlagen. Wir sind der Auffassung, dass die Verfassungsschutzämter Wichtigeres zu tun haben, als zu überprüfen, ob jeder Bürger, der einen Waffenschein beantragt, dort erfasst ist, und wollen diese Verschärfung wieder rückgängig machen. Zielführender und unbürokratischer wäre es, wenn umgekehrt nur in den Fällen erwiesener Verfassungsgegner das Verfassungsschutzamt sich mit einer Meldung an die zuständige Waffenbehörde wendet.
    Wir hören auch ansonsten immer wieder von Waffenbesitzern, dass Anträge und Prüfungen bei den zuständigen Behörden sehr lange dauern. Hier sehen wir Verbesserungspotenziale.
    Auch beim Thema der Gebühren bei verdachtsunabhängigen Kontrollen sehen wir Verbesserungsbedarf.
    Aus unserer Sicht wird es höchste Zeit, dem Appell des bundesdeutschen Gesetzgebers nachzukommen und so wie beispielsweise in Bayern und Hessen beanstandungslose Kontrollen gebührenfrei zu gestalten. Die FDP/DVP Fraktion brachte daher bereits in dieser Legislaturperiode einen Gesetzentwurf ein, der immer dann zu einer Gebührenfreiheit geführt hätte, wenn bei der Kontrolle keine Mängel festgestellt worden wären, die zu einer Ordnungswidrigkeit führen. Leider wurde der Gesetzentwurf von den anderen Fraktionen abgelehnt.
  3. Was halten Sie von den Verbotsplänen der Grünen?
    Nichts. Das staatliche Gewaltmonopol wird durch die Aktivitäten von Sportschützen unserer Ansicht nach in keiner Weise beeinträchtigt. Die Arbeit von Schützenvereinen bietet ganz im Gegenteil einen wichtigen Bestandteil der Gewaltprävention durch private Vereine.
    Dieses Engagement darf nicht durch überzogene Anforderungen oder gar Verbote so weit erschwert werden, dass den Aktiven die Energie für ihre eigentliche Tätigkeit verloren geht.
  4. Würden Sie sich auch im Bundesrat dafür einsetzen, dass ein solcher Verstoß nicht umgesetzt werden könnte? Dies könnte insbesondere mit einer starken FDP in den Landesparlamenten geschehen. 
    Unsere Haltung zu diesen Verschärfungen des Waffenrechts werden wir auf allen Ebenen vertreten, auf denen wir ein Mitspracherecht haben. Genauso wie meine Fraktion bereits jetzt im Landtag und die FDP auf Bundesebene, werden wir uns auch in Zukunft gegen die genannten Einschränkungen des Schützensports stark machen.
    Wie Sie sehen teilen wir Ihre Auffassungen und setzen uns ein, dass Sie die Aktivitäten als Sportschützen auch in Zukunft möglichst ungehindert ausüben können. Über Ihre Unterstützung hierfür würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL
Fraktionsvorsitzender


Antwort der FDP Baden-Württemberg
(FDP Baden-Württemberg, Landesverband)

Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Fragen:
Schützenvereine sind aus dem Leben vieler Orte nicht wegzudenken. Gerade die Corona- Krise hat eindrucksvoll gezeigt, welches ehrenamtliche gesellschaftliche Potenzial in Baden-Württemberg besteht. Wir dürfen das ehrenamtliche Engagement nicht durch überzogene Anforderungen steuerlicher, datenschutzrechtlicher oder ordnungsrechtlicher Regelungen so weit erschweren, dass den Aktiven die Energie für ihre eigentliche Tätigkeit verloren geht. Dies gilt auch für das Schützenwesen. Durch die geltenden Waffengesetze und deren Vollzug wird das Ehrenamt im Schützenwesen im Speziellen unnötig behindert.
Von der Umsetzung der waffenrechtlichen Vorstellungen der FDP würde daher das
Schützenwesen profitieren. Ein vollständiges Waffenverbot für Private lehnen wir
entschieden ab, es ist auch verfassungsrechtlich fragwürdig. Waffenbesitz darf nicht zum Spielball einer Politik werden, die wie das Bündnis 90/Die Grünen glaubt entscheiden zu dürfen, welche Hobbys „gut“ sind und welche nicht. Das staatliche Gewaltmonopol wird durch die Aktivitäten von Sportschützen unserer Ansicht nach in keiner Weise beeinträchtigt.
Die Arbeit von Schützenvereinen bietet einen wichtigen Bestandteil der Gewaltprävention durch private Vereine. Im Ehrenamt leisten sie etwa großartige Jugendarbeit und erziehen junge Menschen frühzeitig zu einem verantwortungsvollen Umgang mit anderen Menschen und natürlich auch mit Waffen. Dieses Engagement darf nicht durch überzogene Anforderungen oder gar Verbote so weit erschwert werden, dass den Aktiven die Energie für ihre eigentliche Tätigkeit verloren geht.
Ich hoffe wir konnten Ihre Frage beantworten. Sollten noch Fragen offen sein, können Sie sich gerne jederzeit bei uns melden!

Mit freundlichen Grüßen
Analena Mahler


Antwort der FDP-Bundestagsfraktion
(Konstantin Kuhle)

Haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Es freut mich sehr, dass Sie die FDP wegen ihrer waffenrechtlichen Expertise schätzen und sich mit Ihrem Anliegen an mich wenden. Ich werde Ihre Fragen gerne beantworten.
Die Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag hat in dieser Woche einen Antrag für ein Waffenrecht mit Augenmaß und Konsequenz gestellt, den ich Ihnen in den Anhang gelegt habe. Wir haben mit dem Papier deutlich machen wollen, dass die Legalwaffenbesitzerinnen und -besitzer überaus rechtstreue Bürgerinnen und Bürger sind, die sich vielfach unberechtigt dem Verdacht ausgesetzt sehen, eine Gefahr für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger darzustellen. Der Schießsport hat vor allem in den ländlichen Regionen Deutschlands eine große traditionelle und kulturelle Bedeutung. Diese Tradition gilt es zu bewahren und zu pflegen. Wir wenden uns entschieden gegen Bestrebungen, den Schießsport einzuschränken, wie es das von Ihnen zitierte Grundsatzprogramm der Grünen vorsieht.
Gleichzeitig können wir die Augen nicht davor verschließen, dass von Waffen in den
falschen Händen auch eine Gefahr ausgeht. Es ist deshalb unser erklärtes Ziel, alle
Extremisten zügig zu entwaffnen. Unser Antrag, der eine deutlich bessere Kommunikation von Waffen- und Sicherheitsbehörden fordert, legt den Grundstein für einen solchen Schritt.
Eine Verschärfung des Waffenrechts über das gegenwärtige Maß hinaus braucht es jedoch nicht. Vielmehr mangelt es an einer konsequenten Umsetzung.
Auch die Idee eines umfassenden Waffenregisters trägt zur Sicherheit bei. In seiner
momentanen Ausgestaltung ist das NWR jedoch kaum in der Lage, den Ansprüchen an ein modernes und digitales Register gerecht zu werden. Um die hoch sensiblen Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen und gleichzeitig die Datenqualität zu verbessern, werden Investitionen in Software und Abläufe nötig sein. Zudem sprechen wir uns für ein konsequentes Datenmonitoring aus.
Die Möglichkeiten, mit einem Waffengesetz Waffenkriminalität zu bekämpfen, sind
insgesamt jedoch begrenzt. Das liegt vor allem daran, dass viele Straftaten mit illegal
besessenen Schusswaffen begangen werden. Wie viele ist leider nicht klar, da die
statistischen Daten derzeit keine Rückschlüsse zulassen. Eine gesicherte Datenlage ist
aber unbedingt notwendig, um evidenzbasierte Entscheidungen treffen zu können. Wir
fordern deshalb eine bessere Erfassung illegaler Schusswaffen und ein konsequenteres
Vorgehen der Sicherheitsbehörden gegen Besitz und Handel.
Viele weitere Details unserer Positionierung können Sie dem angehängten Antrag
entnehmen.
Für Rückfragen zu diesem oder einem anderen Thema stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Kuhle

Mitglied des Deutschen Bundestages
Innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Sprecher der Jungen Gruppe der FDP-Fraktion

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16 Gedanken zu „Waffenrecht – politische Stellungnahmen

  1. Hallo,

    das es sich hier um eine offensichtliche Parteiwerbung für die FDP handel kann keiner ernsthaft bestreiten. Die FDP ist zwar auf dem Papier eine libarale Partei im bezug auf den Waffenbesitzt, Taten sucht man aber vergebens. Sich bei Abstimmungen zu enthalten ist kein Eintretten für den legalen Waffenbesitz, sondern feige und letztendlich ein Verrat an denen die einmal mehr an die Liebenbekenntnisse geglaubt haben.
    Es gibt nur eine bürgliche Partei in Deutschland die sich nicht nur auf dem Papier und in ihrem Wahlprogramm ganz deutlich für den legalen Waffenbesitz aussprechen, sondern dies auch, soweit ihnen möglichen, versuchen in reale Politik umzusetzen und das ist die Alternative für Deutschland.

  2. Wenn die FDP dann auch mal zur FDGO steht und sich nicht wieder durch Ordre Mutti aus Südafrika hintern Ofen jagen läßt, dann wird die Partei, die ich und sechs Millionen Deutsche wählen, vielleicht eine Koalition mit der FDP in Erwägung ziehen 😉

  3. Sehr gutes Interview! Darf man die Fragen übernehmen und den Abgeordneten im eigenen Wahlkreis stellen?

  4. Ist man jetzt zu einem FDP Wahlhilfeverein geworden?
    So nicht meine Herren.
    Wenn schon politisch, dann die ganze Bandbreite. Dann kann man sich selbst ein Bild machen. Oder glauben Sie wir könnten nicht selbt unsere Rückschlüsse ziehen? Die Fokussierung auf eine Partei stinkt gewaltig zum Himmel.
    Prolegal ist für mich damit Geschichte.
    Dann lieber GRA oder Forum Waffenrecht.
    Bin gespannt, ob dieser Kommentar veröffentlicht wird.

  5. Netter Versuch, aber nach den Anstrengungen Christian Lindners vor gut einem Jahr, die demokratische Wahl eine MP in einem östlichen Bundesland rückgängig zu machen, da sie nach dem Gutachten der anerkannten Demokratiexpertin A. Merkel “unverzeihlich” sei und auf diese Weise einem Kommunisten an die Macht zu verhelfen, glaube ich nicht, daß in der FDP jetzt noch ein Mensch mit Charakter zu finden ist, dem etwas an rechtsstaatlichen Prinzipien liegt, geschweige denn, daß er sich nach einer (gewonnenen) Wahl noch an sein Geschwätz von gestern erinnern würde.

  6. Die Position der FDP zum Waffengesetz ist lobenswert, aber ist denen das Gesetz auch so wichtig, dass sie sich auch für uns Waffenbesitzer einsetzen ?

  7. Die FDP hat in der Vergangenheit immer wieder die Chance gehabt und uns betrogen.

    Insofern ist mir rätselhaft, warum sie hier wieder eine Plattform für Werbung geboten bekommt.

    Im Zweifel wird sie mit jedem koalieren, der Hände zum Heben auf Zuruf benötigt, egal ob schwarz, rot oder grün.

  8. Ich werde bei der kommenden Bundestagswahl die FDP wählen, da die “C Parteien” diesbezüglich “ihren Hintern nicht hochkriegen” und den Grünen lieber “in den Selben” kriechen!
    Danke für Ihre Initiative und Ihre Arbeit!

  9. Wenn sich “die übrigen in den Parlamenten vertretenen Parteien als Gesprächspartner zum Thema Waffenrecht disqualifiziert haben”, dann wäre es doch angezeigt, auch hier durch entsprechende Zitate deren Äußerungen darzustellen. Die Nichtdarstellung hat also nichteinmal was mit Benachteiligung zu tun, sondern mit Unvollständigkeit. Es ist doch für alle aufschlussreich, was ein Grüner oder sonst ein Parteivertreter zu diesem Thema meint.

    • Sehr geehrter Herr Dicke,

      am Offenkundigsten zeigt sich die Haltung der Parteien an ihrem Abstimmungsverhalten im Bundestag.
      Wer hat uns die Verschärfung (die weit über das geforderte Maß der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus geht) beschert?
      Welche Partei fordert jüngst in ihrem Wahlprogram für die aktuell anstehende Bundestagswahl eine Entwaffnung der Bürger?
      Und welche Partei enthält sich regelmäßig bei Abstimmungen zum Waffenrecht mit der Aussage, dass ihnen die Verbote nicht weit genug gehen?
      Auf EU-Ebene spiegelt sich das Bild übrigens auch im Abstimmungsverhalten der Europaabgeordneten.

      Noch ein Hinweis: Im Vorfeld der Waffengesetzänderung von 2019 bemühten sich die Vorsitzenden Dr. David Schiller und Reiner Assmann in Berlin um Gesprächstermine mit Vertretern der Bundestagsfraktionen. Treffen konnte man sich nur mit Vertretern der CDU/CSU, der SPD und der FDP. Ein Gespräch mit Irene Mihalic, Fraktionssprecherin für Innere Sicherheit von B90/Die Grünen, wurde kurz vor der endgültigen Terminabsprache telefonisch abgesagt mit den Worten: “Es besteht kein Gesprächsbedarf.”

      Eine persönliche Anmerkung von mir.
      Ich bin seit über 12 Jahren im Besitz einer WBK. Und es gab seit dem in fast jeder Legislaturperiode min. eine Verschärfung des Waffenrechts. Außer von 2009-2013. Dabei gab es auch in dieser Legislaturperiode genügend Vorschläge und Vorstöße der CDU, das Waffenrecht zu unseren Ungunsten zu verschärfen. Nur hat damals der kleine Koalitionspartner gesagt, dass es das mit ihm nicht geben wird.
      Nico Catalano

      • Sehr geehrter Herr Catalano,

        ich sagte doch, das sei aufschlussreich, finde mich durch Ihre Erläuterungen zum Verhalten der Grünen also bestätigt. Es ist doch ganz wesentlich, zu wissen, wen man definitiv nicht wählen kann und aus welchen Gründen das so ist, oder?

        MfG

    • Leider.
      Gerade in Zeiten von Corana, Corona-Verordnungen, Corona-Beschränkungen usw. kristallisiert sich leider ein Aspekt besonders heraus: Deutschland und seine Bevölkerung steht auf Bevormundung, Regeln und Verbote.

  10. Nur mal zur Erinnerung:

    Die FDP wird demnächst wieder einmal einer Ampelkoalition unter Beteiligung der SPD und “Grünen” beitreten. Wie geht das mit der Vertretung von unseren Freiheitsrechten zusammen? Die “Grünen” sind die Verbotspartei schlechthin.

    Lippenbeknntnisse einer völlig unglaubwürdigen Wendehalspartei…..

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