prolegal und die Junge Union Bayern

prolegal hat darauf verzichtet, den Antrag der Jungen Union Bayern zu veröffentlichen, da er hinreichend in vielen Foren und auf zahlreichen Homepages veröffentlicht wurde und ist diese Angelegenheit so angegangen, wie wir es angekündigt haben – direkt zur Jungen Union Bayern. Nachfolgend die Antwort des Landesgeschäftsführers:

Sehr geehrte Frau Merkle

 

Sie haben sich über unser Kontaktformular zum Antrag A 76 mit dem Thema „Maßnahmen gegen Amokläufe“ zur Landesversammlung 2009 der Jungen Union Bayern an uns gewandt. Vielen Dank für Ihre Zuschrift.

Der Antrag A 76 zum Thema „Maßnahmen gegen Amokläufe“ ist an die Landesversammlung der Jungen Union Bayern im Jahr 2009 gestellt worden. Er wurde aufgrund von Bedenken der Landesversammlung gegenüber dem Antragstext nicht angenommen, sondern an den Landesausschuss der JU Bayern verwiesen. Zwischenzeitlich hat die Antragstellerin den Antrag dann aufgrund missverständlicher Formulierungen im Antragstext zurückgezogen, wodurch der Antrag gegenstandslos geworden ist.

Wie bei jeder politischen Organisation und Partei spiegelt ein Antragstext nur die Meinung desjenigen wider, der den Antrag stellt (hir die JU Niederbayern) und entspricht nicht automatisch der Meinung der Gesamtorganisation. Ein Antrag ist nicht mit einer tatsächlichen politischen Auffassung oder eines konkreten Vorhabens einer Partei zu verwechseln. So auch in diesem Fall.

Zweck des Antrags aus Sicht der Antragstellerin war es sicher nicht, alle Sportsschützen oder Jäger unter Generalverdacht zu stellen oder sie in ihren Grundrechten unverhältnismäßig zu verletzen, was in dem Antragstext der Antragstellerin auch so betont wurde.

Ich danke Ihnen herzlich für die Rückmeldung. Gerne leite ich Ihr Gesprächsangebot an den den Antrag stellenden Verband, hier die Junge Union Niederbayern, weiter. Ich hoffe, dass sich bei einem künftig möglichen Diskussionsprozess zu dem Thema die Möglichkeit zum Dialog mit ihnen ergibt.

 

Mit freundlichen Grüßen, Ihr

Bernhard Kuttenhofer


Landesgeschäftsführer

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