Vertreter von prolegal e.V. beim Treffen in Berlin

Am Freitag, den 11.12. 2015, hatte das BundesministeriumMarkus Bartram des Innern (BMI) die Vertreter der wichtigsten Verbände zu einem konstruktiven Dialog und Meinungsaustausch zum jüngsten Waffenrechtsvorstoß der EU eingeladen. Anwesend waren neben der für das deutsche Waffengesetz zuständigen Abteilungsleitung des BMI auch geladene Vertreter der Sport-, Jagd- und anderer Interessenverbände wie BDS, DSB, prolegal, der Reservisten, des BVSSV, DJV, DEVA, BKV, VuS, JSM, VDB, DSU, FSD, BSSB, VDB, BDMP, Kyffhäuser, BVS, BHDS und dem FWR.

Die wichtigsten Punkte aus der rund zweieinhalbstündigen Besprechung in aller Kürze:

Die Vertreter der Ministerialbehörde haben zu Beginn des Treffens noch mal die bekannten Eckpunkte der im November präsentierten EU-Richtlinie umrissen: Die EU-Kommission hatte mittels einer Arbeitsgruppe zur Bekämpfung des illegalen Waffenhandels bereits seit mehr als zwei Jahren an einer Verschärfung des europäischen Waffenrechts gearbeitet. Bekanntermaßen nutzte nun die Arbeitsgruppe die politische Empörungslage nach den terroristischen Anschlägen am 13.11. in Paris, um ihre Vorstellungen durch die europäischen Instanzen zu bringen.

Das BMI hatte sich im Einvernehmen mit dem FWR für das etwa zweieinhalbstündigen Meeting Verschwiegenheit in Bezug auf die Details der Besprechung ausbedungen. So ist es hier leider auch nicht möglich, diejenigen Interessenvertreter zu benennen und mit welchen Argumenten sie die berechtigten Anliegen ihrer Interessengruppen wahrnahmen. Für prolegal e.V. und die Schießsport-Vereinigung „Freie Schützen in Deutschland“ brachte das Direktionsmitglied Dr. Markus Bartram in Berlin die entschiedene Stellungnahme gegen die von der EU geplante Waffengesetz-Verschärfung vor.

Politisches Gespräch zu Fragen des Waffenrechts

Am 31.5.2013 lädt die FDP-Bundestagsfraktion, auf Initiative von prolegal, zu einer Gesprächsrunde zum Thema Waffenrecht ein. Die Bundestagsabgeordneten Serkan Tören und Patrick Kurth möchten zusammen mit Fritz Gepperth (Präsident BDS), Jürgen Kohlheim (DSB-Vizepräsident) sowie einem Vertreter des Landesjagdverbades Thüringen einige Fragen zum Waffenrecht erörtern. Hierbei wird der Schwerpunkt vor allem die Gesellschaftliche Rolle der Jäger und Sportschützen in unserer Gesellschaft liegen. Auch soll auf die von Ressentiments und schüren von Ängsten begleiteten Versuche eingegangen werden, das Waffenrecht für einem vermeintlichen Zuwachs der öffentlichen Sicherheit weiter zu verschärfen.  

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Gegen schärferes Waffenrecht

prolegals Regionalvertreter im Allgäu, Kasimir Schmutz, war wieder rege und lud lokale Presse und Fernsehen zur Waffenrechts-Debatte der FDP in Füssen ein. 

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Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung durfte prolegal den Artikel, der auch ein Interview mit Kasimir enthält, hier als PDF abbilden: Downlad der PFD 

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Auswertung der polizeilichen Kriminalstatistik des BKA

Wer sich vehement für ein Verbot von großkalibrigen Kurzwaffen (kurz GK-KW) in Privathand ausspricht oder zusätzliche Sicherungsmaßnahmen an den übrigen Waffen gesetzlich vorschreiben lassen will, sollte, zumindest als Politiker, Fakten nennen können, die diese Forderungen rechtfertigen würden.

Von Fakten sind die betreffenden Politakteure jedoch weit entfernt. Sie lassen sich lieber vom Wunsch nach Publicity oder dem Druck vieler Medien leiten. Würden die Damen und Herren sich mit den polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) gewissenhaft befassen, kämen sie zu folgendem Ergebnis: 

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