Schluss mit „weiter-so“

Liebe Legalwaffenbesitzer und -besitzerinnen! 

Das Jahr 2018 wird für deutsche Waffenbesitzer – ob mit WBK oder ohne – einige unangenehme Veränderungen mit sich bringen. Denn bis zum September dieses Jahres, respektive Anfang 2019 sollen die neuen Richtlinien der EU im deutschen Waffenrecht umgesetzt werden. Das betrifft Jäger und Sportschützen genauso wie die Waffensammler oder Besitzer von unbrauchbar gemachten Dekowaffen, die um nur ein Beispiel zu nennen, nun bald auch der Registrierung unterliegen werden. An der Waffenrechtsschraube wird also auch demnächst wieder gedreht: egal, ob es Sinn macht oder nicht – so wie auch in den vergangenen Legislaturperioden. 

In den Ministerien und Amtsstuben wird schon fleißig an Vorschlägen und Entwürfen gearbeitet, wie dies zu bewerkstelligen ist. Obwohl auch dort noch niemand weiß, wie die nächste Bundesregierung aussieht. Denn auch heute noch – vier Monate nach der Wahl – mangelt es an einer neuen handlungsfähigen Koalition und an genauen Vorstellungen zur zukünftigen Politik. Genau so haben die Parteien es bis dato versäumt, sich tiefergehende Gedanken über die wahren Ursachen von verlorener Wählergunst, von Stimmverschiebungen und für den Erfolg der AfD zu machen.

Anders als die momentan nur als geschäftsführende Bundeskanzlerin amtierende CDU-Chefin, die sich keiner Fehler bewusst ist, darf es für uns ein „weiter wie bisher“ nicht mehr geben: Sonst wird der nächste Wahlgang nur noch schlimmere Ergebnisse liefern – was niemand ernstlich wünschen kann. Und bald ist wieder Wählen angesagt. Im Oktober dieses Jahres stehen richtungsweisende Landtagswahlen in Bayern und Hessen an.

Höchste Zeit also, den Parlamentariern der Volksparteien mal einen Denkanstoß für die Frage zu liefern, wer sie gewählt hat und warum nicht. 

Und dazu ist auch Ihre persönliche Mitwirkung gefragt. Denn jeder von uns ist betroffen, unabhängig von Verbands- oder Vereinszugehörigkeit, als Sportschütze oder Jäger, organisierter Reservist der Bundeswehr, Blank- oder Antik-Waffensammler, Reenactor, Besitzer von WBK-freien Signal- , Salut- oder Dekowaffen, Paintball-Sportler oder in der Freizeit schießender Airsoft- oder Druckluftwaffen-Nutzer. Es wird höchste Zeit, dass wir als Gemeinschaft mündiger Wähler auftreten und unseren Stimmen mehr Gehör geben.

Während Sie diese Zeilen lesen, erhalten alle Bundestagsmitglieder und Mitglieder des Bayerischen Landtags dieser Tage die beiden Exemplare dieser Postkarten mit einem kommentierenden Anschreiben von den prolegal-Direktorat, unterschrieben und verfasst von Reiner Assmann, um die Herren und Damen Volksvertreter gebührend auf diese Aktion vorzubereiten.  

 

 

 

Unsere Interessengemeinschaft prolegal e.V. hat zehntausende Karten drucken lassen und verteilt sie an Mitglieder und Nicht-Mitglieder kostenlos auf Anfrage.

Sie können auch die Postkarten auf unserer Homepage unter der Rubrik „Download“ herunterladen, selbst ausdrucken oder bis zum Format Din A0 als Poster vergrößern, um sie im Vereinsheim auszuhängen. Sie können diese Karten aber auch im Geschäft, im Clubhaus oder auf den Schießständen auslegen oder verteilen.

Ganz bewusst wurde sowohl das Textfeld auf der Postkarte als auch das Adressfeld freigelassen. Sie können sich so mit individuellen und mahnenden Worten an den örtlichen Vereinsvorstand und die Funktionäre der eigenen Verbände, an Ihren Bürgermeister, Landrat oder andere Kommunalpolitiker wenden. Genauso und ganz besonders können die Karten auch an die Direktkandidaten in Ihrem Wahlbezirk und Landkreis, an Ihre jeweilige Landesregierung, an deren Innenausschuss und deren Mitglieder und auch an die Bundesregierung und die dortigen Ausschüsse und alle Bundestagsabgeordneten geschickt werden – oder schlicht auch als normale Urlaubspostkarte. So kann jeder von uns nahezu unbegrenzt viele Postkarten versenden und erhöht unsere mediale Schlagkraft um ein Vielfaches.

Helfen Sie mit, dieser Aktion Durchschlagskraft zu geben. Wir haben bereits Päckchen mit jeweils rund 350 Karten vorbereitet, die wir auf Anfrage umgehend auf die Post geben.

Was wir von Ihnen lediglich benötigen, ist ein Brief mit Adressaufkleber mit Ihrer Anschrift und fünf Euro als Geldschein oder in Briefmarken für Porto und Verpackung an unsere Büroadresse prolegal, Gartenstr. 12, 56357 Bogel.

Eine Liste der Anschriften der Mitglieder des neuen Bundestages und es Bayerischen Landtages finden Sie ebenfalls in unserer Download-Sektion. Bei Rückfragen zu der Aktion stehen wir gern zur Verfügung. Als Vorsitzender von prolegal e.V. möchte ich meinen ganz besonderen Dank ausdrücken an unsere neuen Mitglieder Winfried Wanschura und Michael Thoma, welche die Ideen und überzeugende Denkanstöße zu dieser Aktion lieferten und dem Grafiker Thomas Mader, der unsere Vorstellungen so gut umsetzte, sowie an meine Mit-Direktoren Nico Catalano und Reiner Assmann für den taktischen, technischen und logistischen Einsatz bei dieser Maßnahme.

Auch hier zeigt sich wieder, wir bei prolegal e.V. sind eine Interessengemeinschaft für legale Waffenbenutzer, unabhängig von Verbänden, politischen oder wirtschaftlichen Klientel-Vertretern – und gemeinsam sind wir stark.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude bei Ihrem Hobby,

Glück, Gesundheit und Erfolg für 2018

 

Ihr Dr. David Th. Schiller

Vorsitzender prolegal e.V.

 

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5 Gedanken zu „Schluss mit „weiter-so“

  1. Sehr geehrter Herr Assmann,

    Ihr Brief ist entweder zu klein oder zu groß gedruckt! Ist das notwendig oder geht es auch sinnvoll in vernünftigem Format?

    Die deutsche Politik wird seit Jahrzehnten – nicht erst seit Merkel – maßgeblich von den B90/Grünen schon vor der Wende bestimmt. Die Altparteien haben überhaupt keine Ausstrahlung.  Die gesamte Energieversorgung von Wirtschaft und Verkehr mit unzuverlässigen Windrädern oder anderen sehr teuren Systemen bzw. Geräten bestimmen die Regel. Mobilität mit PKW wird bald abgeschafft. Alle modernen Chemie- oder biologischen Verfahren wurden oder werden zukünftig abgewürgt. Das Ende des  freien Waffenbesitzes ist zu erkennen. Die Jagd wird nur noch in Gattern stattfinden, alle anderen Tierarten werden unterdrückt. Deutschland wird sich verändern und nicht mehr erkennbar sein, die Menschen mit ihnen.

  2. Pingback: Cheers Mate Club Support ProLegal e.V.

  3. Hallo, kann man den Satz: „In den Ministerien und Amtsstuben wird schon fleißig an Vorschlägen und Entwürfen gearbeitet, wie dies zu bewerkstelligen ist.“, etwas mehr inhaltlich füllen?
    Ist das mutmassen oder gibt es konkrete Vorschläge, bzw. Entwürfe?

    Viele Grüße, Richard Gocht
     

    • Es gibt bereits erste Entwürfe. Dazu möchte ich z.B. auf die Visier 02/2018 verweisen. Die Redaktion dort hat konkrete Fragen zur Umsetzung der Kennzeichnungspflicht, wie sie in der Feuerwaffenrichlinie gefordert wird, gestellt. 

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