Gedanken zu Wahl

In drei Wochen sind wir in Deutschland zum 19. mal aufgefordert mit unserer Doppelstimme die Zusammensetzung des Bundestages und damit die Regierungskoalition für die nächsten 4 Jahre zu bestimmen. Alle wahlberechtigten Bürger müssten hierzu bereits ihre Wahlbenachrichtigungen erhalten haben. 

Aber wieder stellt sich vielen die Frage: Welche Partei soll man persönlich wählen?
Die Gründe für die Wahlentscheidung sind vielschichtig, in anderen Fällen aber auch sehr einfach und banal. Letztendlich aber muss jeder, der wählen geht (oder auch nicht), das persönlich mit sich selbst ausmachen. Einzig derjenige, der nicht wählen geht, darf später nicht motzen.

Wie aber wählen die Direktoren von prolegal e.V.?

Im Folgenden lesen sie kurze Statements zu den Wahlentscheidungen einiger Direktoren. Diese stellen jeweils die persönliche Meinung des prolegal-Direktors dar. 


Thomas Kullmann:

Et luminare minus malum

oder das kleinere Übel. Nicht-wählen ist für mich persönlich keine Option. Weiterhin bin ich über die Jahre zu einem sogenannten Single Issue Voter geworden, d.h., die Stellung einer Partei oder möglichen Koalition zu einem bestimmten Politikfeld ist für meine Wahlentscheidung ausschlaggebend. In diesem Fall sind die Aussagen zum Waffenrecht führend. Denn wenn das Waffenrecht staatlicherseits vernünftig angewandt, einfach gehalten, die Bürgerrechte ausreichend würdigt sowie den Sicherheitsbelangen Rechnung trägt, dann stimmen auch, tendenziell, die anderen Politikfelder. Deshalb unterstütze ich die FDP. Nicht weil diese ob deren Leistungen in der Vergangenheit mich dazu bewegen würden, nein, es ist das kleinere Übel.


Reiner Assmann:

Das dritte Mal in Folge teile ich meine persönlichen Gedanken in Bezug auf die anstehende Bundestagswahl mit. Von Mal zu Mal fällt das Votum schwerer. Keine der zu wählenden Parteien hat in den zurückliegenden Legislaturperioden den Legalwaffenbesitzern die nötige Unterstützung gewährt. Der jüngste Vorstoß der EU Kommission und das Verhalten der beteiligten Fraktionen, der deutschen Parlamentarier des Europäischen Parlaments bestätigte das gezeigte Verhaltensmuster. Insofern erfüllt mich eine Votumsabgabe mit Widerwille. Allerdings würde ein persönlicher Wahlboykott die ideologische Abwehrhaltung in Bezug auf das Waffenrecht der hier führenden Parteien verstärken. Der „alternative“ Schwenk nach rechts in Richtung der hier agierenden AfD ist für mich keine Option, da das Votum für eine rechts-populistische Partei entgegen meiner persönlichen Wertvorstellung laufen würde. Aus diesem Grund unterstütze ich die einzig liberale Kraft im kommenden Bundestag und werde aus diesem Grund mein Kreuz auf den gelben Punkt setzen. Es ist für mich das kleinste aller möglichen Übel.


Nico Catalano:

Wieder einmal sind wir aufgerufen mit unserer Wählerstimme einen neuen Bundestag zu bestimmen. Und wieder mache ich mir meine Gedanken darüber, wem ich meine Stimme geben soll. Da ich persönlich neben dem Waffenrecht auch das Jagdrecht im Blick habe, muss ich abwägen. Die Begründung, welcher Partei ich meine Stimme gebe, kann man schlussendlich in einem kurzen Satz zusammenfassen, der in ähnlicher Form bereits in der Bibel vorkommt:

Nicht an ihren Worten, sondern ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

Betrachtet man unter dieser Annahme die Aussagen und tatsächlichen Entscheidungen der Parteien der letzten Jahre, so fällt die Wahl entweder auf die AfD oder der FDP. Ich persönlich werde die FDP wählen, da diese sich, trotz allen innerparteilichen Zwist und des sich damals sehr schnell drehenden Personalkarussell, in der Legislaturperiode 2009-13 jedem Vorstoß zur Verschärfung des Waffenrechts entgegengestellt hat.
Die AfD hat zwar auch positive Punkte zum Waffenrecht in ihrem Wahlprogramm stehen. Diese Partei hat sich aber in meinen Augen disqualifiziert, als die Delegierten am 23.04.2017 auf dem Bundesparteitag in Köln beschlossen, weiterhin als Oppositionspartei ohne Ambitionen für eine mögliche Regierungsbildung in den Parlamenten für Unruhe zu sorgen.


Rolf Dudeck:

Parteien, die den legalen Waffenbesitz einschränken, sind für mich nicht wählbar. Damit fallen alle derzeit im Bundestag vertretene Parteien aus der Liste der wählbaren Parteien heraus. Ich halte es nicht für sinnvoll, meine Stimme kleinen Parteien zu geben, die keine realistische Chance auf einen Einzug in den Bundestag haben. Es bleiben die FDP und die AfD. Beide Parteien sprechen sich klar für den legalen Waffenbesitz aus. Die FDP steht mir wirtschaftspolitisch nah, aber nicht familienpolitisch. Die AFD steht mir wirtschaftspolitisch geringfügig weniger nah als die FDP, dafür aber liegt sie familienpolitisch ganz auf meiner Linie. Deshalb werde ich für die AfD stimmen, die heute politisch ungefähr dort steht, wo vor etwa 20 Jahren – also vor der Merkel-Zeit – die CDU/CSU stand.

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42 Gedanken zu „Gedanken zu Wahl

  1. Seit wann hat die FDP jemals ein waffenrechtlich relevantes Versprechen gehalten? Nie. Wie kann man da nur hingehen und sich für diese Partei entscheiden. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr. Im übrigen sind die AfD Positionen noch weit liberaler als die der FDP, bei der von Waffenscheinen für Notwehr/Nothilfe nichtmal ansatzweise die Rede ist und auch nicht, das ganze bisherige Unrecht aus dem Waffenrecht zu entfernen. Tun die eh nicht, keine Sorge, sie werden ja NIE die Regierungsgewalt haben, bei der AfD könnte das aber wenigstens ganz anders sein, wenn auch vielleicht noch nicht jetzt. . Deshalb völlig unverständlich, wie man das alles so ausblenden kann, wie es hier der Vorstand offensichtlich mehrheitlich tut. FDP? NIE WIEDER.

    • als ehemaliges FDP-Mitglied sage ich, das ist vollkommen richtig.

      Diese FDP wird gegebenenfalls jeder weiteren Verschärfung zustimmen, sollte sie an der Regierung beteiligt sein. Aber auch andere wichtige Felder, wie z.Bsp. das Steuerrecht sind zu beachten. Auch hier versagt die FDP seit Jahrzehnten.

    • Wer einmal lügt. Ok. Es handelt sich da aber zwischenzeitlich um weitgehen andere Leute. Man kann viel versprechen. Vor der Wahl. Wenn man dann in die Pflicht gerufen wird werden Hindernisse klar die man vorher nihct kannte. So wird es wohl auch der allseits gerühmten AFD ergehen, die wohl insgeheim hofft weiter in der Wadenbeisserposition bleiben zu dürfen und keine Verantwortung zu tragen. Das war passieren muss ist klar. Wer aber wagt einen Neustart mit eine komplett neuen Mannschaft die kaum Erfahrungen hat? Zu guter letz werden die AFD-Wähler Merkel den Weg ebnen und der EU-Jockel Schulz schwächen. Ok. Den will eh niemand am Ruder haben. Einen weitere GroKo bringt Stillstand, was nur Kosten bringt ohne das wirklich was passiert. Dieses Parteiensystem ist ein schweres Kreuz für unser Land. So werden Posten an Leute vergeben die ihn sich (wie auch immer) verdient haben und nicht an diejenigen die dazu befähigt sind, die die Faähigkeiten und die Fertigkeiten dazu haben. Dann wäre wohl nie jemand auf die Idee gekommen eine Nahles oder von der Leyen in Betracht zu ziehen überhaupt ein Amt zu übernehmen. Natürlich gibt es da noch weitere Beispiele. abschlißen noch die passimistische Bemerkung. Egal wo man das Kruzchen hinmacht, sie werden uns bescheißen.

  2. Leute,

    ganz im Ernst, es geht nur AFD. Meine Schützenkollegen, Jägerspezis und Familienangehörigen wählen AFD.

     

    • Kann ich nur zustimmen. Ausschließlich AFD. Und zwar ohne ansehen der dort wirkenden Personen. Einfach die Alt-Parteien wachrütteln, und deshalb … rein … AFD wählen … raus. Schönen Sonntag.

       

       

  3. Ich kann hier nur dem Rolf Dudeck voll und ganz zustimmen. Da die sog. etablierten Parteien, Schwarz-Rot-Grün-Gelb, dank Merkel´s unermüdlichem Wirken (natürlich NICHT zum Wohle des deutschen Volkes lt. Amtseid) schon seit Jahren zu einer CDUCSUSPDFDPGrünen-Mischpoke verschmolzen sind bin ich bereits Anfang 2014 in die AfD eingetreten. Nur eine starke und unabhängige Opposition kann hier etwas bewegen und evtl. wenigstens die CDU/CSU wieder zur Besinnung bringen.

    Mit Schützen – und Sammlergruß,

    N. Bietmann

     

     

  4. Zur Zeit muss man sich diese Gedanken ja wirklich machen und was manche Parteien auf die Anfrage des BDS zu den künftigen Vorstellungen zum Waffenrecht äußern ist schon gruselig. Daher kann ich die persönlichen Entscheidungen der Direktoren nicht nur nachvollziehen, sondern bin selbst zu ähnlichen Schlüssen gekommen. Ich könnte auch viele der Programmpunkt der AFD schon unterschreiben, glaube aber nicht an deren Umsetzung nach einer Wahl, daher wird meine Stimme ebenfalls in den Topf für die FDP geworfen und ich hoffe, sie war dann nicht verschwendet, weil es mal wieder nicht für genügend Prozente reicht.

  5. Guten Abend, in Deutschland ist es fünf vor zwölf, infolge einer unfähigen Bundeskanzlerin und einer noch unfähigeren EU- Führung. Die etablierten Parteien sind nicht mehr in der ´Lage zu einer realistischen Einschätzung so etwa wie in der DDR 1989. Leider gehört auch die FDP dazu.-NSA Abhöraffäre, Amerikaner auf deutschem Boden, Souveränität, Flüchtlingskrise, Eurokrise, Altersarmut, Hartz 4, Rußlandsanktionen, Rechtsbrüche der Bundesregierung und und und.. Daher kann es nur eine Entscheidung geben. Rückbesinnung auf Deutschland als Nationalstaat. Deutsche Tugenden wie Ordnung, Disziplin, Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit, Sauberkeit, Achtung der traditionellen Familien und christlicher Werte, Rechtsstaatlichkeit und Vertrauen in Deutschland haben bisher  immer wieder unser Land von innen reformiert  und erstarken lassen sowie für Anerkennung in der Welt gesorgt.  Daraus folgt eine klare Entscheidung für die AFD.

     

     

    • den Ausführungen von Herrn Frank Jentzsch ist bis auf den ersten Punkt voll zuzustimmen. Es ist heute nicht fünf vor zwölf. Das war es vor gut 20 Jahren. Heute ist mindesten fünf nach eins.

      Auch Herr Fabian Bonk hat völlig recht.

  6. Die aufgeführten Argumente für die FDP sind nachvollziehbar, nur leider für mich (derzeit) nicht tragbar. Die FDP ist weder mit durchsetzungsfähigen Anführern besetzt, noch verfügen deren Vertreter über ein Rückgrat, dass diesen Namen auch verdient.

    Insofern werde ich dieses Mal mit großem Widerwillen die Alternative wählen.

  7. Hallo,

    wer die FDP wählt, weil er glaubt hier werden seine Interessen als legaler Waffenbesitzer vertreten, der glaubt auch das Zitronenfalten Zitronen falten.

    Ja es ist richtig das die AFD in der kommenden Legislaturperiode keinen direkten Einfluss auf die Regierungspolitik haben wird. Sie wird aber, und das ist bereits heute spürbar, indirekt wirken. Als Opposition kann sie sehr wohl Sprachrohr ihrer Wähler sein und umso größer ihr Wahlerfolg umso eher wird man das zur Kenntnis nehmen.

    Noch ein Satz zum Thema Populismus. Es ist doch gerade das Problem bei den Altparteien, dass sie völlig abgehoben glauben was für das Volk das Beste ist, auch wenn dieses nachweislich anders denkt. Ich erinnere mich noch gut an die Aussage von Merkel auf die Frage von Günter Jauch, die sinngemäß lautete, was sie machen würde, wenn sie wissentlich bei einem Thema andere Meinung währe als die Mehrheit im Volk. Ihre Antwort sie würde ihre Meinung durchsetzen, ein Schlag ins Gesicht aller echten Demokraten. Demokratie = Herrschaft des Staatsvolkes, was mir seit längerem haben ist die Herrschaft über das Volk. Das muss sich ändern und deshalb sprechen viele gute Gründe für die AFD. Hier möchte ich auch darauf hinweisen, dass die AFD die einzige Partei ist die sich klar für Volksentscheide einsetzt. Auch wenn in dieser immer noch jungen Partei nicht alles rund läuft, hat sie eine Chance verdienst, ist sie Unsere Chance zum Erhalt von Freiheit, Wohlstand und sozialer Frieden in Deutschland und Europa.

     

  8. Wer FDP wählt stärkt indirekt die derzeit Regierenden. Es kann nur eine Entscheidung geben dieses Mal, auch um ein Zeichen zu setzen. Daher ist AfD die einzige Alternative in meinen Augen. Laßt uns einig sein und nicht die Stimmen streuen. Jede FDP Stimme ist vergeudet weil diese weiter um 5% herum dümpeln wird. Die AfD dagegen, und das höre ich vermehrt im Bekanntenkreis hat echtes Potential für eine faustdicke Überraschung.

    • Auf diese Überraschung – wenn es denn überhaupt eine ist – verzichte ich gerne.

  9. Es bleibt nur die FDP.  Auch wenn mir die AfD lieber wäre. Sie hat aber keine Chance. Selbst wenn die AfD mit 49,9% der abgegebenen Stimmen gewählt wird. Keine der etablierten Parteien wird mit der AfD zusammenarbeiten/eine Koalition eingehen. Wir würden nur eine vollkommen handlungsunfähige und sogar über das bisherige Maß inkompetente Megakoalition aus Linke-Grüne-FDP-SPD-CDU/CSU. Habe ich eine Partei vergessen? Ich kann mir die Parteien nicht merken, weil sie keine Unterschiede mehr haben. In der DDR wurde das SED mit Blockflötenorchester genannt.

    Die FDP bemüht sich wenigstens um ein eigenes Profil.

    • Sebst wenn es so wäre – das kann doch kein ernsthafter Grund sein, die AfD nicht zu wählen. Wenn so jeder denkt, kommt sie niemals auf 49,9%! Man kann doch nicht angesichts dieses Argumentes etwas wählen, das man eigentlich gar nicht will!

    • Die AFD wird in der übernächsten Legislaturperiode ihre Koalitionspartner finden – sie muss nur oft genug gewählt werden.

  10. Ich habe schon längst den Glauben an all die hohlen Versprechungen der etablierten Parteien verloren. Der deutsche Michel glaubt immer noch an die liebenswürdige Wahlpropaganda und deren Umsetzung. Es ist Zeit für ein Wachrütteln. Ich habe in den letzten Monaten und Jahren den Umgang mit Andersdenkenden unserer Volksvertreter und deren konformen Medien verfolgt, die nach typisch postdeutscher Art mit der üblichen braunen Soße übergossen werden, ohne auf deren Inhalte zu reagieren.

    Es ist besser, konservative Denker in die braune Ecke zu stellen, als sich sachlich mit ihnen auseinander zu setzen. Aus diesem Grunde, und weil ich unsere Politiker für unfähig halte, die kommenden und selbstverschuldeten Probleme zu lösen, wahle ich die AfD.

    In diesem Sinne.

    Waldemar Schön

     

    • Auch Herr Schön formuliert wie die Sachlage ist.

      Bei aller kritischen Betrachtung zur AfD, darf man nicht übersehen, daß ein Großteil der Mandatsbewerber und derjenigen, die in der ersten und zweiten Reihe sthehen, vorher lange Jahre bei der CDU und auch bei der FDP waren. Wenn die heute nun nichts mehr taugen sollten, dann war das vorher genauso.

       

  11. Ich wähle die „Amateure“ AfD, von den Profis habe ich genug.

    Alles andere bedeutet Merkel als BK und Schulz als Vize. Gute Nacht.

     

    Waidmannsheil

  12. Ich werde die AfD wählen,weil sie eben doch Alternatieven aufzeigt die andere als alternatievlose Gegebenheiten hinnehmen.Sicher ,bei der AfD läuft auch nicht alles rund,aber eine Chance haben sie verdient,mehr wie der Rest, von dem wir sowieso wissen was von ihm zu halten ist.

    Rolf Schilling

  13. Hallo Sportfreunde.

    Was in den letzten Jahren von den führenden Parteien geleistet wurde ist, ist schlicht und einfach, die deutsche Bevölkerung ist ihnen gleichgültig. Mal von den Grünen abgesehen, die sind so weltfremd und Deutschland und ihre Menschen empfinden sie schon als störend. Für eine Führung völlig ungeeignet, ja zerstörend für unser Land. Die CDU/CSU ist mit Merkel und ihren SED Ideologen so weit nach links gerückt, das zwangsläufig alles ander rechts ist. Die SPD denkt nur an ihre eigenen Taschen, die FDP will irgendwo mit mischen und hat null Rückgrad.

    Folglich kann ein denkender Deutscher nur die AFD wählen um noch schlimmeres zu vermeiden.

    Gruß Horst Bukovsky

  14. Au weia! Ich bekomme Bauchschmerzen, wenn ich die Lobgesänge auf die AfD lese. Was hat diese Partei bisher zustande gebracht, außer durch fremdenfeindliche und sozial- und wirtschaftspolitisch völlig abstruse Vorschläge (z.B Mindestlohn abschaffen) aufzufallen. Nicht zu vergessen die menschenverachtenden Kommentare etlicher Führungsfiguren (Storch, Höcke, Arppe) zum Leid von Menschen, die aus Kriegsgebgieten flüchten mussten und zu Menschen anderer Herkunft generell, dazu die schlecht verborgene Nähe zu braunen Schlägern. Diese „Partei“ ist zutiefst undemokratisch und nicht wählbar!

    • Für das nichts zustande bringen kopieren die etablierten Parteien bereits heftig das Wahlprogramm. Zumal eine Partei in der Opposition nur begrenzte Möglichkeiten hat, ist das erstaunlich. Die AfD und fremdenfeindlich? Bitte am Wahlprogramm belegen. Wer  von denen die hierher flüchten ist denn tatsächlich aus Kriegsgebiet geflüchtet? In Marokko machen etliche Urlaub und in Ghana, und den anderen Ländern ist kein Krieg. Der Flüchtlingsstatus endet im übrigen sowieso gemäß UN im ersten sicheren Drittstaat und nicht 10 Nationen weiter.  Wenn Sie für offene Grenzen sind, wie wäre es mit dem Ausbau Ihrer Haustür etc.? Sie lassen ja auch nicht jeden ins Haus oder? Grenzen schützen! 

      Menschenverachtende Kommentare? Der Politsprech der anderen Parteien bewegt sich in gleichem Rahmen.

      was Mindestlohn angeht, davon halte ich auch nichts. Das führt eher dazu, das ausländische Unternehmen Aufträge bekommen. Einen negative Steuer für arbeitende Personen die unter einem Mindesteinkommen liegen halte ich für besser (in einigen Ländern und den USA praktiziert) ansonsten halte ich ein anders Besteuerungssystem für sinnvoll, bei dem die unteren Einkommensschichten von jeder Lohnsteuer ausgenommen sind. Dafür die Abschreibungen vermindern und somit den gehobenen Einkommen die Möglichkeit zu nehmen sich arm zu rechnen. Wissen Sie warum die etablierten Parteien das von der AfD favorisierte kirchhoffsche Steuermodell nicht mögen?  Es würde Steuerberater und Steueranwälte um Arbeit bringen und die entsprechenden Einkommensgruppen müssten natürlich mehr zahlen. Daher wählen diese meist FDP. 

      Ansonsten wäre ich dankbar statt Polemik ihre Anwürfe mit sachlichen Beispielen zu belegen. In den vergangenen 4 Jahren war die AfD wohl näher an geltenden Recht als der Rest, insbesondere in Sachen Migration. 

  15. AfD- denn es gibt keine Alternative! Wer davor zurückschreckt, weil er dem Vorwurf des „Rechtspopulismus“ gegen diese Partei glauben schenkt, dem ist nicht zu helfen. Denn ER ist der, der der Manipulation und Hetze zum Opfer fällt. Die Mainstream-Medien veranstalten eine Treibjagd auf die AfD (so wie auf den lagalen Waffenbesitz), und zwar mit mehr oder weniger feiner, aber auf jeden Fall verlogener Rhetorik. – Übrigens gehr es den Waffengegnern nicht um die Sicherheit, das ist nur vorgeschoben; damals, während der Fahndung nach der RAF, war von den Linken zu hören, Freiheit sei wichtiger als Sicherheit. Und jetzt, wo es um gesetzestreue Bürger geht, soll das nicht mehr gelten?! – Der legale private Waffenbesitz ist geradezu ein Symbol für Individualismus, für das Recht des Einzelnen, und genau das ist den Kollektivisten ein Dorn im Auge. Das ist der eigentliche ideologische Grund.

    Ulrich Walz

     

  16.  Bei allem Gedanken unseres Präsidiums. Single Issue, nur ein Grund? 

    Ich bin Schießsportler mit Verbandsfunktion, aber auch Jäger. Familienvater, und habe noch mehr Aufgaben. Ich muss also nach mehreren Gesichtspunkten entscheiden, für die meiner Kinder, die wichtiger sind als ich. 

    Wenn ich zur Wahl gehe, entscheide ich nicht nur für die Zukunft, sondern stelle vor allem auch ein Zeugnis für die vergangene(n) Legislaturperioden aus. 

    Über die Linken, die Nachfolger der Mauermörder, scheinpazifisten, sozialer Anstrich mit unbezahlbaren Forderungen, mit der Militanten Antifa, die aber rechtstreuen Bürgern den Waffenbesitz nehmen möchte, ist alles gesagt. 

    SPD, Pack, Pöbeln und Stinkefinger, ein Kanzlerkandidat der seine Inkompetenz bereits in den vorhergehenden Ämtern belegt hat, hinter Antifa Schildern Deutschland verrecke herläuft und den Steuerzahler beleidigt. Waffenbesitz?  Nicht besser als die dunkelroten. 

    Grüne.. auch Melonenpartei genannt außen grün, innen rot und braune Kerne.  Alles verboten, ausgenommen merkwürdige Familienvorstellung, Drogen und da war doch eine gewisse Kinderfreundlichkeit, dazu neben Emanzipation ausgerechnet ein Faible für eine politische Religion die nun ganz im Gegenteil zum Grundgesetz, und zur freiheitlich demokratischen Grundordnung steht.

    CDU betreibt Grundgesetzbruch, bricht Verträge wie Dublin, n-te Griechenlandrettung, etc.

    FDP.. eine ein Mannshow,  in der vorletzten Legislaturperiode zwar Mehrheitsbeschaffer, aber nur die Mehrwertsteuer für Hotels.. bei einem Schäuble oder Merkel wird auch Lindner am ausgestreckten Arm verhungern. Erleichterung für Waffenbesitzer hat die auch nie durchsetzen können oder wollen, bestenfalls die Salamischeibe nicht so dick abgeschnitten. Wir waren nichts als willkommene Stimmen, aber nach der Wahl nicht mal zur Kenntnis genommen sie hat es nicht mal zugegeben das wir für die FDP gestimmt hatten!

    Die AfD ist noch jung und wild, und ehrlich, das sie beschlossen hat noch keine Regierung anzustreben, ist kein Ablehnungsgrund, sondern eine realistische Selbsteinschätzung.  Im Wahlprogramm stehen keine Punkte die meine Ablehnung finden, mag sein das in der Partei ein paar Rechtsaußen sind, das ist aber so wie in der Linken Linksaußen sind.

    Sicher verdient sie eine Chance, schlimmer kann es nicht werden. Mal sehen was passiert 

    Sehen wir in die Zukunft?

    Problem1 wird von den etablierten Parteien inkl FDP nicht Thema

    Innere Sicherheit, Messerstecher, LKW Anschläge, Diebstähle, Raub, Vergewaltigungen,  Täter werden nicht genannt, oder Südländisches Aussehen. 

    Die meisten landen nicht in den Medien. Dort stattdessen Ablenkung durch andere trivial Probleme, politische Sendungen 4 gegen einen. Etc.

    dann Angriffe auf die Meinungsfreiheit, Zensur, Löschen in Sozialen Medien.. 

    wenn die Innere Sicherheit nicht gewährleistet ist, sind Arbeitsplätze, Innovationskraft Bildung sekundär. Da ist niemand entspannt. 

    Mit mehr Polizei kann man das kaum lösen, da wir nicht die Leute dafür haben, die Industrie bietet für fähige Leute durchaus besser bezahlte und sichere Arbeitsplätze die auch gesünder sind. 

    Justiz.. lächerlich. Wenn ich die Tat & Täter und Strafmaß korreliere.  Lassen wir das. 

    Jobs werden kaputt gemacht.  Verbrennungsmotoren verteufelt, .. Infrastruktur vernachlässigt aber Finanzhilfen überall hin.

    nun ja, danach wird mein Zeugnis in der Wahlkabine ausgestellt. Die Entscheidung fällt erst da. 

    Und .. sicher im Wahllokal sein bis zum Ende der Auszählung. 

  17. Hauptsache ist, viele Bürger machen ihr Kreuz.

    Warum hat Grün und Links so viele Promille im Blut… Nee: Anders herum! Also:

    Warum kommen sie trotz offensichtlich im Suff erstellter Wahlversprechen, dank Wahlprozente als Regierungsparteien per Koalitionsbeschiss in Frage?

    Etwa, weil sie die Bürger hinter sich haben? Nein! Sie können ihre Stammwählerschaft motivieren und wo die Wahlbeteiligung gering ist,, offenbart sich das Dilemma:

    Wenn 74% der Bürger frustriert das System ablehnen, aber 5% sich für Grün entscheidet, entsprächen dies 20% Wahlerfolg. Anders herum: Wenn alle Bürger ihre Stimme abgeben… Scheitert die gerade noch 20% Regierungspartei an der 5% Hürde… 

    Wichtig ist nicht, ob AfD oder FDP gewählt wird… Wichtig ist, dass gewählt wird und zwar am besten eine Partei, die auch Chancen hat Itze zu ergattern.

    Ich habe die Nase voll diffamiert und kriminalisiert zu werden. Ich besitze GK HA Waffen  und nutze sie rein friedlich! Gegen Menschen habe ich als Reservist der BW gelernt dann zu kämpfen, wenn ich bekämpft werde. Ja.. Auch meine privaten Waffen haben somit minimale Chancen dahingehend zum Einsatz zu kommen. Verwerfliche? Nein! Eine Subpromill Wahrscheinlichkeit! Aber wenn, wird jedes Opfer, dem ich zur Seite stehen kann froh sein, dass es Typen wie mich gibt. Die anderen wehren sich nämlich nicht mit ihre. Meist illegalen Waffen, was viele Parteien für verwerflich halten, was aber ein Grundrecht und Menschenrecht ist, Nein: Sie vergewaltigen, morden, terrorisieren und können es um so besser, desto wehrlose Gegner zu Opfer gemacht werden!

    Diese Tabuisierung von Individuellen Schutz als Bürgerbedürfnis ist meiner Meinung nach verfassungsfeindlich! Jeder Mensch hat das Recht sich zu wehren, wenn er angegriffen wird. Bereits heute hat aber kein Deutscher Bürger mehr die Mittel dazu! Der Staat rafft ein Schutzmonopol an sich, was das Gegenteil von Sicherheit zur Folge hat.

    Nur die AfD thematisiert dieses Thema durch ihre Aussagen. Die anderen wollen nicht, dass der Artikel 20GG Zähne hat, das Notwehr möglich… Kurz: Schutztabu ermöglicht das bequeme verteufeln vdes Waffenbesitzes, denn dann überwiegen die Bösen Täter mit ihren Mordgeräten… Den verdammten Dingern aus dem Tresor.

    Nur ein wehrhaftes Volk bewahrt Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit, erfüllt das Versprechen vor der deutschen Geschichte: Nie wieder! 

    Die Schweiz versteht es, Österreich und die Ostblockländern verstehen es… Aber wieder einmal soll am Deutschen Wesen die Welt genesen… ? Nein. Freiheit und die Souveränität des Souverän stehen nicht zum Verkauf! Erst recht nicht um den Preis reiner Ideologie, denn mehr Sicherheit bringt all das, was Opfer wehrlos macht, nicht.

  18. Daß die AfD ihre eigene Position so einschätzt zuerst einmal Opposition zu sein ist für mich kein Makel oder Hindernis. Denn das ist es was im Bundestag dringend gebraucht wird: Eine Opposition zu den Blockparteien!
    In den letzten Jahren gab es etliche Rechtsbrüche (ESM, Enteignung der Energiewirtschaft, illegale Einwanderungswelle, Zensurgesetze,…) durch die Kanzlerin, und keiner der gut 600 von uns fürstlich bezahlten Abgeordneten hat ernsthaft protestiert. Es fehlt eine Truppe, die z. B. die Aufhebung der Immunität der Dr. A.M. fordert, damit sie endlich vor Gericht gestellt werden kann. 1000 Strafanzeigen von Bürgern gegen die Kanzlerin, alle abgelehnt, keine Ermittlungen. Warum? Sie ist halt immun. So sieht Demokratie nach dem Verständnis der derzeitigen Machthaber aus!
    Meine Hauptgründe für die AfD:
    – Abschaffung oder Reduzierung der Zwangsfinanzierung der Hofberichterstatter („Rundfunkbeitrag“),
    – Anstreben der Unabhängigkeit der Justiz (derzeit sind Staatsanwälte weisungsgebunden, d.h. sie dürfen nur ermitteln wenn es der jeweiligen Regierung genehm ist, werden also eher selten gegen ihre Chefs ermitteln),
    – Anstreben von Volksabstimmungen nach schweizer Vorbild.
    Daß die AfD fremdenfeindlich, unchristlich und antisozial sei ist eine Verleumdung:
    – Sie ist gegen illegale Einwanderung und gegen jede Kriminalität egal welcher Couleur,
    – sie zieht die Nächstenliebe der Fernstenliebe vor,
    – sie verlangt mehr Freiheiten und damit einhergehend mehr Eigenverantwortung für Erwachsene.

    Alles genau mein Ding!

  19. Werte Schützenkolleginnen, werte Schützenkollegen,

    alle Aussagen der Umfrage habe ich so verstanden: zur Zeit, im Moment, vorläuffig denken wir nicht usw. Das hat genau bis zur Wahl bestand, obwohl eine solche Retorig im Vorfeld schon nich greifbar ist und wenig Wertigkeit aufweisst. Aber das ist doch alle vier Jahre das gleiche. Nun geht es aber in unserem Kreise um das Tema Waffenbesitz. Kaktuell gehen die nun gerade manchem Halbautomaten-Besitzern Kat.B an den Kragen. Wenn das erledigt ist, sind dann die Großkalieber Repetierer dran wegen der Geschoßenergie und das wird nicht das Ende sein. Ich bitte an dieser Stelle zu Bedenken das dann noch viele Großkaliebrige Faustfeuerwaffen im Umlauf sind. Was wird wohl mit diesen geschehen?

    Wenn sich nich nicht Grundsätzlich und ganz schnell etwas in Deutschland verändert, wird es absehbahr ein Spotschützenland der Luftdruck und KK-Schützen sein.

    Mein Fazit: Wer alt bekanntes wählt, wählt Luft und KK

    • hier kann ich Herrn Spadin nicht ganz recht geben. 1. Auch eifrige Luft u. KK-Schützen schießen oft mit größeren Kal.2. Gibt es klar Bestrebungen zumindest auch die KK-Waffen zu eliminieren (Bsp. Roman Grafe u. die Verbotspartei „die Grünen“) Leider unterstützt auch der DSB mit seiner ständigen Aussage für die Jugendlichen unter 12 J. Lichtwaffen anzuschaffen, diese unheilvolle Tendenz.

       

  20. Für mich als Sportschütze gibt es nur eine wählbare Partei -die AfD

    Das Gewäsch der anderen Parteien kann man nicht mehr hören und darf es auch nicht glauben, das zeigt die neue Richtlinie der Aufbewahrung

  21. Es irritiert mich sehr, dass hier vom Praesidium so starke Wahlhilfe fuer die FPD gemacht wird. Es ist doch die FDP, die jahrelang als Koenigsmacher ihr Faehnchen in den Wind hing; sorry, mit denen kopulierte, die den FPD-Programm-Punkten „am naechsten kamen“ und die dann abgewaehlt wurde…
    Wieviel sind Wahlversprechen wert?
    Die FDP wird, wenn sie denn gebraucht wird, wieder die Merkel zur Kanzlerin erheben – und das wollen wir?? 
    Ich kann mich gut an eine der letzten Gesetzes-Beschluesse erinnern, irgendeines dieser schlimmen Dinger, die die Regierung in ihrer Wahlzeit so verbrochen hat. Man hat erfolgreich die Taktik eingesetzt, schlimme Gesetze nach „Feierabend“ beschliessen zu lassen. Zur Abstimmung waren lediglich 50 Abgeordnete anwesend. Über 600 Abgeordnete kassieren Diaeten, aber nur 50 stimmen ueber allgemein gueltige Gesetze ab ?!?. Nun beruecksichtige ich mal, dass allein die „Opposition“ trotz grosser Koalition immerhin noch ueber 128 Sitze verfuegt.
    Nun rechne sich jeder selbst aus, was er von den „etablierten“ Parteien zu halten hat. Nicht jeder kann gut rechnen – aber ich frage mich ernsthaft, was passiert waere, wenn die AfD, die ja von allen anderen gemieden wird wie Weihwasser, mit 40 Abgeordneten im Parlament vertreten waere – die koennten mit Engagement und ohne Kungelei die schlimmen Gesetze verhindern. Die anderen Abgeordneten haben ja nach Feierabend keine Zeit…

     

  22. An Herrn Seitz aus Weibstadt. ( Beitrag vom 03.09.17 )

    Sehr geehrter Herr Seitz,

    bis jetzt hat der Gedanke daran, die KK-Schützen zu tilgen in meiner Vorstellungskraft noch keinen Platz gefunden. Nach dem ich mit Bestürzung Ihren Beitrag gelesen habe, muß ich meine Zukunftsprognosen neu ausrichten. Kritik möchte ich an dieser Stelle, da Sie in Ihrem Beitrag den DSB rewähnten, generell an allen Verbänden üben. In den vergangenen Jahren, wenn durch Ereignisse jeglicher Art, legale Waffenbesitzer medial am Pranger standen waren alle Verbände aus meiner Erinnerung heraus immer sehr Ruhig. Eigentlich nicht existet. Gerade da hätte ich mir als Mitglied eines solchen Dachverbandes ein öffentliches Auftreten unserer Vertreter ( am besten geschlossen, DSB-BDMP-VDRdBW usw. ) gewünscht. Gespräche hinter verschlossenen Türen werden weder von den Mitgliedern, noch von den restlichen Mitbürgern wahr genommen. Negativ-Meldungen aber schon……….und das nachhaltig!

  23. Wie aus verschiedenen E-Mails hervorgeht, gibt es offensichtlich einige Wahrnehmungsschwierigkeiten.

    Eine Position, die von rund 90% der Wähler abgelehnt wird, ist nicht „das Volk“.

    Eine Entscheidung ist nicht deswegen undemokratisch, nur weil sie der eigenen Einstellung und der des 10%-Volkes widerspricht.

    Eine Aussage ist nicht nur deswegen eine Lüge, weil sie die eigene Meinung nicht widerspiegelt.

    Eine Partei, die Minderheiten diskriminiert und ausgrenzt (dies ist keine Lüge, sondern den plakatierten Slogans dieser Partei zu entnehmen), ist keine liberale Partei, bloß weil sie das Waffenrecht nicht verschärfen will.

    Das Aufzeigen der Alternative kann auch dazu führen, dass man erkennt, dass das, was man hat, so schlecht nicht ist. Insofern kann ich mich der Mehrheit der Direktoren nur anschließen und die einzige liberale Kraft empfehlen, wobei eine Partei, die nicht 100% meiner Ansichten abdeckt, nicht unbedingt das kleinere Übel ist. Ein Übel wäre es, wenn es nur eine Partei gäbe, die der Wähler auch nur mit „ja“ wählen darf. Hier haben wir und andere Völker schon reichlich schlechte Erfahrungen gemacht.

    • Dem kann ich mich nur anschließen.

      Darüber hinaus möchte ich auf die geschichtliche Entwicklung des Waffenrechts seit 1972 hinweisen: Während der gesamten Regierung unter Kohl gab es keinerlei Verschärfungen des Waffenrechts. Die durch die FDP angestoßenen (und von der CDU mitgetragenen) Bemühungen, das Waffenrecht zu liberalisieren, scheiterten an der Blockadehaltung der SPD, welche den Bundesrat dominierte.

      Sämtliche Waffenrechtsverschärfungen der jüngeren Zeit erfolgten in Legislaturperioden, in welchen die FDP nicht mitregierte: die Verschärfung 2003 unter Schröder (rot – grün), wobei die einzige Partei, die geschlossen gegen die Verschärfungen gestimmt hatte -richtig- die FDP war. Während der letzten schwarz-gelben Koalition gab es keine Verschärfungen des Waffenrechts, hingegen während der großen Koalition (und ohne jegliche liberale Kraft im Bundestag) sehr wohl.

      Die FDP hat somit auch langfristig durchaus unter Beweis gestellt, daß wir LWB uns auf sie verlassen können. Die AfD hat derartiges noch nicht vorzuweisen.

  24. Es ist nicht zu erwarten, daß die Wähler sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf der Fremdbestimmung ziehen. Der entmündigte Bürger, dem man nicht zutraut, im täglichen Leben vernünftig zu entscheiden, soll bei Wahlen all die intellektuellen und moralischen Fähigkeiten haben, die man ihm sonst abspricht. Für einen Augenblick der Stimmabgabe soll aus dem Objekt der Politik, das weitgehend verwaltet und fremdgesteuert wird, plötzlich ein rationales und selbständiges Subjekt der Politik werden. Es ist völlig unrealistisch, eine derartige wundersame Metamorphose zu unterstellen und es ist zynisch, am Tag nach der Wahl den angeblichen Souverän wieder in ein Mündel zu verwandeln. Unter diesen Umständen können Wahlen nur die Funktion haben, der jeweils siegreichen Parteioligarchie eine Blankovollmacht für die nächste Wahlperiode zu verschaffen. 

  25. Liebe Pro-Legal Befürworter,

    auch ich mache mir intensive Gedanken darüber die „richtige“ Partei zu wählen. CDU/CSU möchte ich nicht mehr und SPD auch nicht. Somit interessiere ich mich schon seit geraumer Zeit für eine Alternative – und mich musste für mich erkennen, dass die sogenannte „Alternative für Deutschland“ leider keine Alternative für mich ist. Deutschland fällt immer wieder von einem Extrem ins Andere – das scheint mir leider manchmal unsere Mentalität zu sein.

    Ich habe die AfD am 23.08. und Die Linken am 09.08. persönlich per eMail angeschrieben und zum Thema Waffenrecht befragt. Von der AfD wollte ich wissen, welche Änderungen bzw. Liberalisierungen sie konkret plant („Waffenschein erleichtern“ ist mir zu pauschal – für wen? wie? vielleicht den kleinen Waffenschein erleichtern?). Bis heute habe ich keine Antwort erhalten. Ich fürchte das AfD Versprechen ist ein fake – sorry, das ist mein Eindruck. Die Linken haben ihre Haltung bestätigt, dass sie strikt gegen jeglichen Legalwaffenbesitz sind, denn: Keine Antwort ist auch eine Antwort!

    Die „Deutsche Mitte“ habe ich ebenfalls per eMail am 10.09. befragt – bis dato (13.09.) leider auch ohne Antwort. Jedoch beachte ich die Deutsche Mitte und deren Vorsitzenden Christoph Hörstel seit geraumer Zeit. Teilweise in den öffentlich ausgestrahlten Medien und auch gezielt auf Youtube. Ich meine, dass deren Parteiprogramm ein sehr gutes ist und somit auch das am meisten richtige für Deutschland wäre.

    Bitte seht‘ euch die Deutsche Mitte wenigstens an. Ja, ich weiß: Nieschenpartei, die haben keine Chance, viel zu klein, viel zu wenige Anhänger – eben, dann unterstützt sie gemeinsam, damit diese Partei, bzw. politische Richtung, eben eine Chance bekommt.

    P.S. Falls interesse besteht, kann ich den Inhalt meiner Mails mit meiner Anfrage an die Parteien zum WaffG gerne posten. Bei Interesse bitte kurze Info.

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