Mecklenburg-Vorpommern gibt Schalldämpfer frei

Aber nicht für alle Jäger 

Überraschend erreichte uns die Meldung, dass das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern in einem Erlass an die Waffenbehörden Schalldämpfer für den jagdlichen Einsatz mit schalenwildtauglichen Langwaffen gestattet. Diese Freigabe gilt unabhängig, ob eine Vorschädigung des Gehörs beim Antragsteller vorliegt oder nicht. Mecklenburg-Vorpommern folgt damit jetzt auch der Argumentation des Gesundheitsschutzes für Jäger und Jagdhunde.

Allerdings gibt es eine Einschränkung zu dem Erlass: Revierlose Jäger und solche, die einen unentgeltlichen Begehungsschein haben, sind von der Freigabe ausgenommen. Das Innenministerium argumentiert, dass für eine solche Erlaubnis eine regelmäßige Beteiligung am Jagdbetrieb vorliegen muss. Also nur Pächter eines Jagdrevieres bzw. Inhaber eines entgeltlichen Begehungsscheines, die das im Sinne des Landesjagdgesetzes durch einen Eintrag in Ihrem Jagdschein nachweisen können, kommen in den Genuss der Freigabe von Schalldämpfern für die Jagd.