Social Media

Social Media – kann das weg oder wird das noch gebraucht?

Social Media, jeder hat es schon mal gehört.

Lange war es für uns bei prolegal e.V. ein Begriff der Facebook, Twitter & Co umschrieb, ohne dass wir uns über die wirkliche mediale Trag- & Reichweite bewusstgemacht haben. 

In der heutigen Zeit werden Nachrichten immer weniger über die klassischen Kanäle (Printmedien, Rundfunk) verbreitet. Das Internet mit seinen ganzen Nachrichten- und Kurzmitteilungsdiensten hat hier längst das Informations- und Meinungsmonopol der herkömmlichen Medien abgelöst. Das erkennt man daran, dass beinahe alle Rundfunk- und Verlagshäuser, Reporter und Journalisten in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. Ein Journalist beschwerte sich einmal, das in der Nachrichtenwelt der klassische Journalist heute nur noch einen Zeitvorsprung von 20 Minuten gegenüber seiner Leser hat. Mittlerweile hat fast jeder, der einen internetfähigen Computer bzw. Handy besitzt, in einem der zahlreichen sozialen Netzwerken einen Account, den er mehr oder weniger nutzt. Und darüber werden heute die Nachrichten verbreitet.

Der Artikel wird auf der Homepage veröffentlicht und dann in den sozialen Netzwerken verteilt. Wer dann zum Beispiel einen bestimmten Twitter-Account verfolgt oder in einer Nachrichten-App bestimmte Schlüsselwörter abonniert hat, erhält eine Benachrichtigung über diesen neuen Artikel.

Dieser Form der Verbreitung von Nachrichten kann sich niemand mehr verschließen, der nicht den Anschluss am Tagesgeschehen in Nachricht, Sport, Politik usw. verlieren möchte.

Gleichzeitig nutzen Politiker immer mehr die sozialen Netzwerke um ihre politischen Ziele und Tätigkeiten gegenüber dem Bürger darzustellen. Der besondere Umstand hierbei ist, dass dies auch in die andere Richtung funktioniert. Es ist einfacher für den Wähler, den Politiker zu bestimmten Punkten zu befragen oder um ein Statement zu bitten. Je größer die Anzahl an Follower des Fragenden ist, desto wahrscheinlicher ist die Beantwortung der Frage.

Auch prolegal e.V. will sich diesem Trend nicht weiter entziehen. Die bisherige Praxis der Veröffentlichung auf der Homepage und mit Mitglieder-Newslettern ist nicht mehr ausreichend. Daher werden wir von prolegal e.V. in nächster Zeit unser Engagement in den verschiedenen sozialen Netzwerken ausbauen, um eine breitere Basis zu erreichen.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich in einigen dieser Netzwerke einen Account anzulegen und sich mit unserem zu verbinden. Außerdem empfehlen wir die Vernetzung aller untereinander, die sich mit unserem Account dort verbinden. Das vergrößert die Reichweite eines Netzwerkes innerhalb eines Dienstes.

In folgenden sozialen Netzwerken können Sie uns finden:

Facebook @prolegal.de

Twitter: @prolegal_ev

Pinterest: prolegal e.V.

Google+: prolegal e.V.

Instagram: @prolegal_ev

9 Gedanken zu „Social Media

  1. Guten Tag!

    Ich würde unbedingt noch vk.com empfehlen („russisches Facebook“) und vimeo.com (Alternative zu Youtube). 

    Unsere Staatsmacht ist derzeit ja massiv bemüht die Informationshoheit wiederzuerlangen und bedient sich dabei bewährter Methoden und Mitarbeiter der früheren SED. Dazu gehört auch das Sperren und Löschen kompletter Internetauftritte, Facebookseiten und Youtube-Accounts. Da das Thema „Waffen“ grundsätzlich auch eines ist, bei dem die Obrigkeit eine Linie vertritt die von immer mehr Menschen als unzulässiger Raub bürgerlicher Grundrechte erkannt wird, muß auch hier mit Zensur gerechnet werden. Inhalte müssen daher möglichst breit gestreut, von den Usern downgeloaded und gesichert werden und auf Servern gespeichert werden, die außerhalb gewisser Maasnahmen liegen.

    Interessant zum Thema:

    http://www.danisch.de/blog/2017/02/19/die-ard-als-krimineller-zensur-vollstrecker/

    http://www.danisch.de/blog/2017/02/19/die-zensorenkarrieren-der-ddr-frauen/

    http://www.danisch.de/blog/2017/02/19/die-stasi-und-die-medien/

    Es ist keine Schwarzmalerei mehr, es ist die Realität.

  2. Social Media. Ja das kann wirklich weg. Auch als Mitglied von proLegal verspüre ich nicht

    die geringste Lust den ganzen Tag mit dem Handy vorm Gesicht rumzulaufen.

    Mit meinen Vereinskollegen komuniziere ich via WhatsApp und EMail.

    Das reicht völlig. Ein Newsletter von euch ist auch ok. Fratzenbuch und Co. sind wirklich

    überflüssig. Kann mich gut an die Zeit erinnern als es weder Internet noch Handy gab.

    Vermisst haben wir sowas nicht. Man ging in den Verein oder auch mal in die Kneipe

    und lernte Leute kennen denen man in die Augen sehen konnte.

    Was das betrifft ist unsere Welt arm geworden.

     

      • Das ist sehr gut. ProLegal sollte auch weiterhin so denken.

        Sollte es sich herausstellen das ProLegal nur noch auf der

        Social Media Welle fährt werde ich meine Mitgliedschaft

        beenden. Somit habt Ihr dann schon mal ein Mitglied und

        Delegierten weniger.

         

        • An den Vorzimmerdamen von bekannteren Politikern kommt man Heute nicht mehr so schnell vorbei wenn man außer seiner Reputation nicht auch eine gewissen Einfluss in sozialen Netzwerken hat. Diesen Trend haben wir bisher verpasst. Wir wollen in Zukunft nicht bei einem Minister zwischen Tür und Angel mit ein paar Schnittchen abgefertigt werden. 

        • Bei allem nötigen Respekt, Herr Ulbricht:

          Ihre Haltung (vor allem vor dem Hintergrund Ihrer „Drohung“ an Pro Legal) erinnert mich an Wilhelm II.:

          „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“

          Man muss Dinge nicht mögen, aber technische Entwicklungen zur Kenntnis nehmen und akzeptieren – etwas anderes bleibt ab einem gewissen Zeitpunkt nicht übrig, es sei denn man möchte mit samt seinen Anliegen in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Und wenn ich mir das Verhalten und die Ansichten vieler Sportschützen und Jägern (und ihrer Interessenverbände) ansehe, dann wird genau das passieren.

          Insofern:

          Liebe Pro Legal-Leute, lassen Sie sich nicht einschüchtern oder aufhalten. Ihre Zukunft und die der Sportschützen und Jäger liegt in einer gesunden Mischung aus Social Media und hergebrachter Vereinspflege. Je eher Sie und die anderen Verbände sich in dieser Frage bewegen, umso besser ist das. Und vergessen Sie nicht: Unsere Zeiten als Sportschützen sind angesichts immer wieder vorgetragener Initiativen diverser Parteien, NGO’s und Vereine gezählt, wenn sich nicht alle (Verbände UND ihre Mitglieder) bald bewegen.

          • Lieber legaler CZ Besitzer.

            Mir war nicht bewusst, das ich eine „Drohung“ ausgesprochen habe. Wilhelm II. bin ich persönlich nicht begegnet, und ein Pferd habe ich auch noch nie geritten. Das Auto war immer das erste Fortbewegungsmittel meiner Wahl.

            Was technische Neuerungen betrifft war ich nie abgeneigt. Ich war schon „online“ als es noch gar kein Internet gab. (BTX, FidoNet)

            Selbstverständlich kam die Technik schnell voran, und auch negative Erfahrungen kamen dazu. Nach etwa 8 PCs und noch mehr Smartphones kann ich nur feststellen das Social Media für uns eine Gefahr bedeutet. Man muss nicht allen Trends folgen um auf dem laufenden zu bleiben.

            Unsere Zeiten als Sportschützen und Jäger sind nicht vorbei und werden auch nicht untergehen. Auch ohne Social Media kommen wir gut zurecht.

             

  3. Ich finde es gut, das ihr jetzt auf allen Kanälen anzutreffen seid. Selber besitze ich weder Smartphone noch nutze ich eines der oben genannten Plattformen. Bin eher der typische Foren- und Blogleser.

  4. Es ist leider so, daß viele ältere Sportschützen (ich gehöre inzwischen auch dazu) mit den neuen Medien nichts anfangen können. Da ich aber die Website meines Vereins betreibe und im Kontaktformular einen eigenen Punkt für „Schnupperschießen“ anbiete, kann ich bestätigen, daß auch Dinge, die man nicht für nötig hält, sehr effektiv sein können. Der Verein bekommt viel mehr Anfragen Interessierter als früher.

    Auch mein Waffen-Blog bewerbe ich über Twitter und da bekommt man halt doch wesentlich mehr Reichweite, vor allem, wenn man sich geschickt vernetzt hat.

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