Unsere Freiheit – Unsere Sicherheit

In Zeiten erhöhter Terrorgefahr und der Verrohung der Gesellschaft, in denen Polizisten bei der Durchsetzung des Ordnungsrechts ins Krankenhaus geprügelt werden, versucht die Bundespolitik, flankiert von verschiedenen Anträgen aus dem Bundesrat, der Bevölkerung noch ihre Handlungsfähigkeit vorzugaukeln. Neben der Videoüberwachung des öffentlichen Raumes und der Vorratsdatenspeicherung, die allenfalls nur zur späteren Aufarbeitung und Beweissicherung taugen, versucht man auf EU und Bundesebene durch die Verschärfung des Verwaltungsrechts (dort ist das Waffengesetz angesiedelt) die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit vorzuspielen. Ein schöner Traum, ließen sich Terroranschläge allein dadurch verhindern, dass ein entsprechender Antrag negativ beschieden wird. 

Anders als bei dem RAF-Terror der 70er und 80er, bei dem die Zielpersonen des Terrors besonderen Personenschutz und sogar Waffenscheine ausgestellt bekamen, tut sich unsere aktuelle Regierung schwer die geeigneten Schritte zu unternehmen. Personenschutz rund um die Uhr kann unser Polizeiapparat für einzelne Personen übernehmen, aber nicht für die Bevölkerung insgesamt. Und die Bevölkerung ist das Ziel des heutigen Terrors, genauso wie der alltäglichen Gewalt- und Eigentumsdelikte. Das Unsicherheitsgefühl, das bereits länger in der Bevölkerung brodelte, brach in der Silvesternacht 2015 endgültig durch und verbreitet sich seither unaufhaltsam in der Bevölkerung. Politik und Presse verfolgen mit Sorge die wachsende Zahl der kleinen Waffenscheine und stellen offen die Frage nach dem Sinn einer Bewaffnung der Bevölkerung.

Was aber, wenn man statt Verboten und der Beschneidung der Bürger- und Freiheitsrechte, der Bevölkerung mehr Freiheiten und Rechte und letztendlich mehr Eigenverantwortung zugestehen würde? Was, wenn man es den unbescholtenen und zuverlässigen Bürgern nach einer umfangreichen Prüfung und dem Nachweis der Sachkunde zugesteht, eine Schusswaffe zum Selbstschutz besitzen und führen zu dürfen- wie etwa in Österreich?

Diese Frage hat sich auch Matthias Hainich gestellt und sie in seiner Broschüre „Die wehrhafte Republik“ beleuchtet. (Klick für Download)

Wir möchten auch auf die weiteren Publikation von Herrn Hainich zur Änderung der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinweisen.
Dossier zur Änderung der EU-Feuerwaffenrichtlinie
Missbrauch von legalen Waffen

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2 Gedanken zu „Unsere Freiheit – Unsere Sicherheit

  1. Vorbild ist jetzt Tschechien: Hier arbeitet die Regierung für die Bürger und mit ihnen. Eine Waffe zu besitzen und in der Öffentlichkeit zu tragen ist nach ziemlich strenger Prüfung sehr wohl möglich. Das nenne ich wahre Staatskunst und Freiheit.

  2. Das ist typisch für Deutschland. Dem Bürger immer weiter in seinen Rechten beschneiden. Leider ist der deutsche Bürger einfach nur dumm und träge und wählt immer wieder aus Gewohnheit die selbe falsche Partei. Die Politiker könnten einem in diesem Land das letzte Hemd wegnehmen und ihn im Winter auf die Straße stellen. Wehren würde sich der brave deutsche Bürger garantiert nicht. Lieber lässt er sich brav zur Schlachtbank führen. 

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