FDP positioniert sich zum Waffenrecht

Heute erhielten wir ein Positionspapier der FDP, in der die Partei ihre Haltung zum Waffenrecht darlegt. In diesem sechs-seitigen Papier lobt die FDP das ehrenamtliche Engagement der Jäger, Sportschützen und Waffensammler und lehnt ideologisch gefärbte Waffenrechtsverschärfungen ab.

Im Weiteren stellt die FDP zwölf Forderungen zum Waffenrecht auf. Hier nur in der Kürze die Stichpunkte dazu:

  1. Illegalen statt legalen Waffenbesitz bekämpfen
  2. Waffenrechtliche Kontrollen (und ihre Gebühren)
  3. Kein automatischer Abgleich mit Informationen der Verfassungschutzbehörden
  4. Evaluierung des Waffenrechts
  5. Waffenregister und Datensicherheit
  6. Steuern
  7. Systematisierung/Handhabung (Waffengesetz entrümpeln)
  8. Großkaliber
  9. Sicherungen (zusätzliche Blockiersysteme)
  10. Zentrale Lagerung
  11. Lichtpunktschießen (als alternative der Nachwuchsförderung)
  12. Kein pauschales Paintballverbot

Unserem Wissen nach ist die FDP damit die erste und einzige etablierte Partei, die sich so umfassend für die Rechte der legalen Waffenbesitzer in diesem Land einsetzt.

Dem gegenüber steht das Wahlprogramm der Grünen, das in seiner endgültigen Fassung auf Seite 221 einen Passus zum Waffenrecht enthält, der im gleichen Wortlaut schon im ersten Entwurf vom 27.2.2013 auf Seite 128 stand und zu dem ich in diesem Beitrag Stellung bezog.  

Nico Catalano
stellv. Vorsitzender

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