Verbot von großkalibrigen Schußwaffen

In einem Schreiben an Bundesinnenminister Friedrich (CSU) dringt Reinhold Gall (SPD) auf ein weitreichendes Verbot großkalibriger Waffen und macht damit einen weiteren Schritt zur Umsetzung der im grün-roten Koalitionsvertrag vereinbarten Initiative. 

Er begründet den Vorstoß wie folgt: als Konsequenz des Amoklaufes von Winnenden gehörten solche Waffen, die aufgrund ihrer großen Durchschlagskraft Wände und Türen durchdringen könnten, nicht in private Hände, lediglich Jäger seien ausgenommen.

 Das Großkaliberschießen habe keinerlei sportlichen Mehrwert und Schützen hätten mit Luftgewehr- und Kleinkaliberdisziplinen ein ausreichendes Betätigungsfeld.

 Diese weitere Verschärfung des Waffenrechts solle in Abstimmung mit den Verbänden umgesetzt werden.

 Wer bisher an der Einstellung dieser Regierung nicht nur zu unserem Sport, sondern zu bürgerlichen und freiheitlichen Grundrechten gezweifelt hat, sollte nun endgültig eines besseren belehrt sein. Es geht nicht um Fakten, es handelt sich um reine Ideologie!

 Der Satiriker Wiglaf Droste bringt es auf den Punkt: “Ein Grüner ist erst dann richtig glücklich, wenn er anderen etwas verbieten kann.” Solange man es selbst nicht braucht und es nicht um die eigenen Pfründe geht. Die Wohlfühlpartei zeigt mehr und mehr ihr wahres Gesicht, wie auch Wohlmeinende endlich erkennen müssen. Und Gall als SPD-Mann erscheint als ihr williger Erfüllungsgehilfe.

 Wehren wir uns! Verbreiten Sie diesen Artikel, schreiben Sie an Gall und Verbandsfunktionäre, mobilisieren wir sämtliche Kräfte, um diese infame Initiative abzuwehren, bei der legale Waffenbesitzer zudem durch das gleichzeitige Vorhaben, Rechtsextremen den legalen Zugang zu Waffen zu verwehren, in diesen Dunstkreis gebracht werden! Aber das ist sicher purer Zufall. Der Umkehrschluß, Menschen, die sich gegen ein Verbot großkalibriger Waffen aussprechen, sind damit zumindest indirekt auch gegen eine Entwaffnung Rechtsextremer, würde sicher zu weit gehen…

 Denn eines sollte jedem klar sein: hier geht es letztendlich um ein komplettes Verbot des Schießsportes und folglich des legalen privaten Waffenbesitzes! Wie jeder auch nur halbwegs Informierte weiß, haben auch kleinkalibrige Schußwaffen ein erhebliches Gefährdungspotential. Eine solche Waffe wurde u. a. in Lörrach benutzt und selbst manch ein Geheimdienst weiß sie zu schätzen. Und sogar mit Luftdruckwaffen kann man viel Unheil anrichten.

 In Konsequenz wird das Sportschützentum, das über Jahrhunderte eine wichtige Rolle spielte, in Deutschland vernichtet! Und mit ihm sämtliche Schützenvereine und Büchsenmacher. Weil die selbstherrlichen Gutmenschen das so wollen. Welche Gruppierung wird die nächste sein? Die illegalen Waffenbesitzer sicher nicht.

 An dieser Stelle sei ein sehr interessanter Beitrag (Als Schießen noch radikale Bürgerpflicht war) zur Entstehung des Schützenwesens empfohlen. Kaum bekannt sein dürfte, daß der Ursprung des Schützenbundes von Frankfurter Demokraten ausging und überdies einen Bezug zur SPD hat: “auch Johann Baptist von Schweitzer [gehörte zu ihnen], der Jahre später Nachfolger Ferdinand Lassalles an der Spitze des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins werden sollte und damit zur Vorgeschichte der SPD gehört.“

 

 

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