DSB-Vizepräsident Jürgen Kohlheim widerspricht vehement und fordert Unterlassung

DSB-Vizepräsident Jürgen Kohlheim hat den Äußerungen von Frau Altpeter (SPD) in ihrem Statement vor der Landespressekonferenz vehement widersprochen.

Frau Altpeter hatte ihn wie folgt zitiert: 

„Ein Verbot des IPSC-Schießens fordert nach wie vor nicht nur die SPD. Auch der als Sachverständiger geladene Vertreter des Deutschen Schützenbundes (DSB), des größten deutschen Schützen-Dachverbandes, DSB-Vizepräsident Jürgen Kohlheim, hat dies vor dem Sonderausschuss gefordert. „

Herr Kohlheim hat in einem Schreiben an Frau Altpeter hierzu ausgeführt:

„Ausweislich des schriftlichen Protokolls habe ich eine derartige Aussage in der öffentlichen Sitzung ebenso wenig wie in der nicht-öffentlichen Sitzung getroffen. Sie entspräche auch nicht der Auffassung des Deutschen Schützenbundes, für den die Rechtslage verbindlich ist. Bei dem IPSC-Schießen handelt es sich um eine vom Bundesverwaltungsamt genehmigte Disziplin eines ebenfalls vom Bundesverwaltungsamt anerkannten Schießsportverbandes.“

Zugleich hat Jürgen Kohlheim Katrin Altpeter aufgefordert, diese Behauptung künftig zu unterlassen.

Quelle: Website des DSB

Informationen zum DSB (Deutscher Schützenbund):

Der Deutsche Schützenbund e.V. (DSB), gegründet im Jahre 1861 in Gotha und wiedergegründet 1951, ist als viertgrößter deutscher Spitzensportverband in 20 Landesverbänden organisiert. Nahezu 1,5 Millionen Schützen sind Mitglieder in ca. 15 000 Vereinen. Neben den bekannten olympischen Disziplinen Gewehr, Pistole, Wurfscheibe und Bogen betreut der Deutsche Schützenbund auch die Sportarten Laufende Scheibe, Vorderlader, Feldbogen, Armbrust, Sommerbiathlon und Bogenbiathlon.

Quelle: Website des DSB

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